Die NABU - Kreisgruppe Vechta e.V. engagiert sich seit Jahren intensiv, diese Missstände aufzudecken und abzustellen sowie zur Täterüberführung (auch bei laufenden Strafanzeigen) beizutragen. Bitte helfen Sie durch präzise, überprüfbare Hinweise (sowohl frühere Beobachtungen, wie aktuelle) und versuchen Sie immer sofort Beleg- / Handyfotos anzufertigen! Lokaler NABU-Ansprechparter: siehe unten
Wegen der oft problematischen Tatgebiete (z. B. Naturschutzgebiete, Hinterhöfe), den auch für Menschen (!) hochgiftigen, gemeingefährlichen Kontakt-Giften, der Vielzahl zulässiger bzw. verbotener Fallentypen und / oder der Heimlichkeit der Täter sind diese oft nur sehr schwer zu überführen. Es ist zumeist schnelles und gezieltes Handeln unumgänglich. Bitte informieren Sie uns oder die Polizei schnell.
TIPP: Unterlassen Sie es bitte, Eigentümer / Pächter, Jäger, Tauben- oder Freilandgeflügelhalter vorab zu informieren, denn im Falle von rechtkräftigen Verurteilungen stellt sich fast immer heraus, dass sich in der Regel in diesen Personengruppen Täter bzw. Mitwisser befinden.
Selbstverständlich - das sei hier ausdrücklich betont - handelt es sich dabei nur um die berühmten Schwarzen Schafe (eine echte Minderheit) in bestimmten Interessengruppen, nicht aber um einen Generalverdacht gegen die ganze rechtstreue Gruppe! Diese sind aber zumeist uneinsichtige Gewohnheitstäter. Es gilt strikt nur den Schwarzen Schafen ihr grausames Handwerk zu legen, zum Nutzen einer artenreichen Natur mit all ihren natürlichen Regulationsmechanismen und somit für das Gemeinwohl.
Aber: Unsere Handlungsmöglichkeiten sind limitiert. Außerhalb des Landkreis Vechta und des grenznahen Landkreis Diepholz können und wollen wir nicht handeln. Wenden Sie sich ggf. unverzüglich an die Kriminalpolizei, den NABU-Niedersachsen oder das Komitee.
Sehr hilfreich ist auch nachfolgende Broschüre (als pdf-download verfügbar).
Direkt neben ausgelegtem, vergiftetem Köder liegt ein verendeter, streng geschützter Rotmilan nahe des Dümmers im NSG Huntebruch (Lkr. DH); Foto: R. L. 2011 - AKTUELLE BELOHNUNG: 3.000 €
Foto 1: Illegale Totschlagfalle im Schnee im Naturschutzgebiet Steinfelder Moor (Kreis Vechta) mit gefangenem, scheinbar schon totem Mäusebussard; Foto: Frye / NABU 2010
Foto 2: Befreiung des verletzten, unterkühlten Mäusebussards aus grausamer Falle, der anschließend zur Erstversorgung zum Veterinär gebracht wurde und überlebte. Ein zweites, sterbendes Tier musste leider eingeschläfert werden. Foto: Frye / NABU 2010
Einen nachweislich mit dem verbotenen Gift Carbofuran vergifteten, streng geschützten Schwarzmilan hält Ludger Frye im NSG Steinfelder Moor (Lkr. VEC) hoch. Foto: NABU 2009
Bitte kontaktieren Sie bei Hinweisen auf illegale Greifvogelverfolgung nur (!) im Landkreis Vechta bzw. benachbarten Teilbereichen des Landkreis Diepholz:
frye@nabu-lohne.de
Tel (privat): 04442-72920
Die NABU-Kreisgruppe Vechta hilft hier gerne ehrenamtlich weiter, berät oder veranlasst je nach jeweiliger Gegebenheit die notwendigen weiteren Maßnahmen oder Kontakte.